Diplom-Pädagogin Beate Stein

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Kognitive Verhaltenstherapie nach Ellis

Die kognitive Verhaltenstherapie basiert auf der Annahme, dass die Kognition, die Emotion und das Verhalten bei einem Menschen nicht voneinander getrennt ablaufen, sondern ein Ganzheitliches sind.

Häufig sind es nicht allein die Dinge die beunruhigend sind,  sondern die Bewertung eben dieser.  Wenn wir uns schlecht fühlen, ob im Beruf, der Beziehung oder in anderen Bereichen des Privatlebens, dann liegt es so gesehen nicht allein nur an dieser "Wirklichkeit",  sondern oft daran, wie wir diese Wirklichkeit durch unsere "Brille der Betrachtung" sehen.

Der New Yorker Psychotherapeut Albert Ellis entwickelte, anlehnend an den antiken Philosophen Epiktet, welcher sagte: "Es sind nicht die Dinge allein, welche die Menschen beunruhigen, sondern die Sicht, welche sie von den Dingen haben", eine letzte große Psychotherapieschule des 20. Jahrhunderts, die Rational-Emotive Verhaltenstherapie. In der Arbeit mit der VT nach Ellis geht es darum, mit Hilfe der Vernunft unsere Annahmen und Bewertungen der "Wirklichkeit" unseres Daseins, unsere Gedanken darüber zu überprüfen.  So können hinderliche , negative Gefühle, wie z.B.  Angst, Schuldgefühle, das Sich-Ärgern oder depressive Stimmungslagen umgewandelt werden.

Nichtfunktionales Verhalten und ungesunder Stress lassen sich durch die Arbeit mit diesem Modell überwinden, sodass wir eine Lebensphilosophie entwickeln können,die uns dazu dient seelische Gesundheit zu entwickeln und im Weiteren vorbeugend mit widrigen Umständen umzugehen.